SHARK KISS
ein Monolog

Uraufführung am 27.5.2006
Theater Rote Fabrik Zürich
mit Silvana Zarro
Text von Gerhard Meister
Sound Gregor Knüppel

www.rotefabrik.ch

„Ich habe nichts dagegen, wenn es so still ist. Überhaupt nicht. Nur manchmal ist das Gefühl da. Dass es so bleibt. So still, wie es ist. Das Gefühl. Es kommt nichts mehr nach dieser Stille. Da draussen ist nichts mehr. Alles weg."

Shark Kiss, das ist eine Erschöpfung, die nur noch ein Ziel kennt: die Badewanne, endlich Abtauchen. Shark Kiss ist ein Anruf und gleich darauf eine fürchterliche Taxifahrt zum Flughafen. Shark Kiss ist eine Band, die in England schon eine Million Platten verkauft hat. Deshalb gibt es dieses Interview, deshalb reisst sie sich noch einmal zusammen, deshalb sitzt sie schon wieder im Flugzeug. Shark Kiss ist ein mit Drogen vollgestopfter Babybalg, ein totes Kind als Drogentasche und das auf dem Sitz gleich neben ihrem. Shark Kiss ist die Flucht ins Flugzeugklo. Hier ist alles ist an seinem Platz, hier behält sie die Übersicht, hier holt sie keiner mehr raus. Shark Kiss ist ein von Terminen bedrängter Alptraum, ein Koma, in das noch immer die Pflicht ruft. Doch sind die Termine und Pflichten weg, wird es still. Zum Fürchten still.

Download shark kiss trailer / Kaleo La Belle (3.2MB)


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